Ratgeber

Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung und Patientenverfügung – Unterschiede leicht erklärt

Vielen Menschen fällt es am Anfang schwer, die Begriffe Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung und Patientienverfügung auseinander zu halten, insbesondere, da im Internet auch noch falsche  Kombinationen im Umlauf sind.

Zunächst der Unterschied zwischen einer Vollmacht und einer Verfügung:

Vollmacht:
Ich beauftrage eine Person
Verfügung:
Ich äußere Wünsche für ein bestimmtes Vorgehen.

Nun kann man den grundsätzlichen Unterschied zwischen Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung leicht erklären:

Vorsorgevollmacht

Mit einer Vorsorgevollmacht bevollmächtige ich ein andere Person, an meiner statt zu handeln, wenn ich es auf Grund meines Gesundheitszustandes nicht mehr kann.

Die Vorsorgevollmacht bezieht sich meist auf Verträge, Bankangelegenheiten oder den Einzug in ein Pflegeheim. Es können auch persönliche Wünsche können formuliert werden – etwa, was unbedingt ins Heim mitgenommen werden soll oder welche Geschenke die Enkel bekommen sollen etc.

Der Vorteil einer Vorsorgevollmacht liegt darin, dass für die Bereiche, für die eine Vorsorgevollmacht erteilt worden ist, kein gerichtliches Betreuungsverfahren durchgeführt werden muss. Hierzu musst du folgendes wissen: Es gibt im Krankheitsfall keine gesetzliche Vertretungsmacht von Ehegatten untereinander oder von Eltern gegenüber Kindern bzw. umgekehrt! Das bedeutet, dass im Regelfall kein Vertreter zur Verfügung steht, wenn du deine Angelegenheiten nicht mehr selber regeln kannst.

Ausführlichere Infos findest du hier: Vorsorgevollmacht

 

Betreuungsverfügung

In einer Betreuungsverfügung richte ich die Bitte an ein Betreuungsgericht, eine bestimmte Person zum Betreuer zu bestimmen, für den Fall, dass ich nicht mehr selber handeln kann. Der Betreuer wird mich nur in den rechtlichen Aufgaben vertreten. Das Gericht prüft, ob mein gewünschter Vertreter für diese Aufgabe geeignet ist: Wenn ja, wird es meinem Wunsch entsprechen. Anderenfalls wählt das Betreuungsgericht eine dritte Person aus – soweit möglich, aus meinem näheren Umfeld, sonst einen fremden ehrenamtlichen- oder beruflichen Betreuer. Der Betreuer wird vom Gericht überwacht und muss ihm berichten – im Gegensatz zum Bevollmächtigten, der nicht unter gerichtlicher Kontrolle steht.

Ausführlichere Infos findest du hier: Betreuungsverfügung

 

Patientenverfügung

In einer Patientenverfügung lege ich fest, welche ärztlichen Maßnahmen ich zu meiner medizinischen Versorgung wünsche und welche ich ablehne.

Ausführlichere Infos findest du hier: Patientenverfügung

 

 

Wo kann ich die Vollmachten und Verfügungen hinterlegen?

 

 

 

 


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